Finsternis

Der finsteren Ödnis nicht entkommen bist.
Zugewachsene Seen liefern dir kein
Zuhause, in den Kehlen viel roter Wein.
Dunkle Täler drohen, abläuft deine Frist.

Leere Schlösser verwesen rasch im Mondlicht.
Davongelaufen ist hier die Ewigkeit.
Tag auf Tag, Nacht auf Nacht, verloren die Zeit.
Zugvögel schreiben keinen Reisebericht.

Knochen lagen in den untoten Höhlen
Schädel an Schädel aufgereiht liegen sie
Im Staub, singen leis die trübe Melodie.

Wer wird die groß´ Finsternis überleben?
Die kahlen Bäume starrten in den Himmel.
Der Gott mochte dort keinen lauten Rummel.

3 Antworten auf „Finsternis“

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