Das Glatte

Schier unvermeidlich sind die Gefahren des
Denkens. Der Giersch breitet seine Rhizome
aus. Verfallen in tiefe Melancholie
die Schrebergärtner. Wir sehen nichts Wahres.

Vögel singen ihre Lieder wieder und
wieder. Der trügerische Schein des Sehens.
In den schwarzen Löchern ist nicht viel Falsches.
Große Wellen treiben zügig auf Stralsund.

Viele Wüsten durchquerte Kafka durstig.
Kerbe für Kerbe in das Holz geschlagen,
tiefe Wunden hast du davongetragen.

Aufräumende Gedanken sind dir lästig.
Differenzen brechen die alten Bilder
entzwei. Die Gedanken werden rasch wilder.

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