Der Wanderer

Die Kreuze waren längst abgeräumt, Kraniche

zogen Richtung Norden, kurz vor Mitternacht

brannte das Feuer, versperrt blieben die Holzwege

dem Wanderer, auf der Suche nach der Wahrheit

 

rastlos umher, nicht lesbar die Schrift an den

Bäumen, das Klappern der Schnäbel hallt über

dem See, Hermes grüßt von weitem, die Sümpfe

der Ebene längst trockengelegt

Die Taube durfte nicht fehlen

Die Bäuche waren gefüllt nach den Festtagen. Wenig Zeit für Runden mit dem Rad. Doch ein wenig hatten Franz und Maria die umliegenden Hügel von Florenz erobert. Dem Arno heraufgefahren. Die Familie von Maria wollte aber nicht darben. Wenn schon Besuch, dann gutes Essen. Ostern ist dafür da. Natürlich hatte es Lamm gegeben. Die Taube durfte auch nicht fehlen. Sie fehlte nie. Ostermontag war der Picknicktag. Mit Freunden von Maria. Im Freien die Zeit Zeit sein lassen. Die Ohren waren voller Worte. Dabei kam Pfingsten erst. Erst im Flieger nach München kehrte Ruhe ein.

Der Fuchs #2

Der Fuchs, der listige, voll Angst in der Hose

als traf den Löwen, verriet seinen Freund,

den Esel. Feige, nicht kämpfend liefert er seinen

Freund dem Löwen aus. Doch Verrat ist Verrat

und Falschheit nicht gefällt, in Stücke riss der König

der Tiere den Fuchs. Geschmeckt hat es wohl dem Löwen.