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Das Butterbrot

Schon Goethe gab es seinem Werther, ein Butterbrot. Einfach, schlicht, fast karg. Oder aber das höchste Glück. Eine frische Butter, auf der Alm mit Hand gemacht, durchaus dick auf ein kräftiges, frisches Brot, ob Roggen oder Dinkel, gestrichen. Möglicherweise nach einer Wanderung oder nach des Tages  Last, als Abendbrot. Vollkommen unterschätzt. Ohne Käse, Schinken sonstiges. Eine Kleinigkeit, ein bescheidenes Essen. Und doch, welch Freude, welch Genuss. Für Werther, für den Wanderer, für den, der einfach am Ende des Tages Hunger hat.