Als Else Lasker-Schüler Franz Marc traf und wurde zu Prinz Jussuf, zu Prinz Jussuf von Theben und präsentierte, der Blaue Reiter sein blaues Pferd präsentierte dem Prinzen, da funkelten die Sterne, flogen die Karten her und hin, fern des Alltags, fern der Wirklichkeit, zwischen Feuerochs und Zitronenpferd, eingesponnen in der Märchenwelt, farbprächtige Gestirne, Fabelweltenglück.
Else ♥
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Else eben…
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„Deine Welt
Durch deine Augen, Jussuf:
möcht ich geschwungene Lettern
und dunkle Kinderaugen sehn.
Mit deinem Rücken, Thebenprinz:
an alten Steinen träumend
und an Königinnen lehn’.
Wie dein Gesicht, Sappho:
soll meines leidenschaftlich salzig
Meerluft atmen. Sand im Haar.
Mit deinen Füßen, schwarzer Schwan:
Orte erfinden, unschuldige Gärten
und Heiligtümer, wo ich nie war.
In deinem Herzen, Sulamith,
möcht ich von Cedernträumen lesen,
die dort vereinen deine Liebe, deinen Gott.
Mit deinen Händen, Bohemienne:
ertasten, spüren, fassen
jenen transzendenten Ort.
Sprich zu mir, Tochter Jerusalems:
und öffne spielend deine Leopardenwelt
umarmte Hoffnung, geküsster Friede.
Mit deinen Worten, Else:
möcht ich begierig ins Himmelszelt
fühlen und schreiben – mit Liebe.“ (sazzue, 2013)
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sehr schön…
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