Für U. R.
Oh, wie schön der Name und ach wie bitter der Geschmack
gehasst von mir als Kind, wenn der Opa sie aß
viel zu sauer, die Pampelmuse und doch
sie duftet so herrlich und war so wunderbar groß.
Eine alte Dame ist Frau Pampelmuse und doch sehr fein
anders als die viel modernere Grapefruit, die viel
zu dick aufträgt. Doch traurig ist die Pampelmuse, kennt
sie fast keiner mehr, nicht mehr zu finden im Regal und
auch auf dem Markt macht sie sich rar, nur ihre Kinder,
die Orangen und die Grapefruits hüpfen haufenweis herum.
Hier und dort ist sie noch da und erzählt
von ihrer alten Heimat, wie sie kam zu diesem wunderbaren
Namen, nein, nicht von der Suse stammt die Pampelmuse.
Aber Suse, kauf mir eine, eine Pampelmuse.
Danke dir sehr, ich bin gerührt und zart rosé (wie Pampelmuse pink gekreuzt mit Abendrot) vor Freude.
Was für eine schöne Werbung für ein altes Wort.
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ich danke dir für das Wort… und die Erinnerung…:)
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Immerhin steckt in der Pampel auch eine Muse…..
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dies ist wahr…:)
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Suse kauf mir eine Pampelmuse … das klingt wie ein Schlager aus den 1920ern.
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fand ich irgendwie lustig…:)
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Ist es!
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aber ich kenn keinen Schlager…:(
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.. und den Pampelmusensalat von Papa und Paul in der Picknickpause (Halbey)
http://www.neotopos.de/Fiona/gedichte/pampel.html
Beste Grüße,
Silbia
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Paul, Papa und vielleicht auch Paula waren sicher glücklich
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