Wenn schliefe der Garten, die Schnecken fern
die Blattläuse sind verschwunden, die heruntergefallenen
Blätter liegen auf dem Komposthaufen oder werden unter den
Obstbäumen vergessen, die vertrockneten faulen Äpfel sind
zusammengerecht worden, wenn schliefe der Garten
verschwunden die Bänke und Stühle, die Wespen kommen
auch nicht auf den Kuchen zugeflogen, die Ringelreihetänze
der Kinder sind im Herbstnebel seltener geworden, wenn endlich
schliefe der Garten unter einer dicken Schneeschicht auch die Wühlmäuse
würden nicht mehr zu erblicken sein
wenn sie mal überhaupt noch Ringelreihe tanzen würden….<3
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ja Fragen… hin und wieder schon noch… trotz Smartphone und Co.
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Klingt wie meiner: der schläft schon unter einer kuscheligen Blätterdecke, garniert von den letzten gelben Rosenblüten.
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mit gelben Rosen kann ich nicht dienen… nur rosa, weiss… und rot
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Das gäbe einen strahlendbunten Stachelstrauß – ‚tschuldigung, ich habe gerade drei von Gernhardts Poetikvorlesungen gehört; das schlägt durch bis in die Prosa.
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nix gegen Gerhardt…:) kann abfärben
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Schön atmosphärisch. Nicht wirklich verstanden habe ich hier die Beziehung Konjunktiv-Präsens. Was ich ahne: Du beschreibst die aktuelle Situation, leer, keine Läuse, Schnecken oder Wespen mehr. Aber der Garten schläft eben noch nicht. Das passiert erst im Schnee, daher Konjunktiv. So in der Art?
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vielleicht so in der Art:)
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