ein bett, ein waschtisch, zwei stühle,
mehr brauchte van gogh nicht. einen schrank
vielleicht. ein paar bilder an der
wand. der boden grobe dielen,
kein teppich im gelben haus in arles,
eine klosterzelle fast.
in wunderträumenden farben, froh und warm.
zitronengelb, mohnrot, himmelblau,
feuerorange. doch schräg malte van gogh
das zimmer, als würde wanken der
boden, die bilder schief hängen
an der wand, als begänne der wahnsinn
zu kriechen. so ist es nicht
das paradiese, das zimmer im
gelben haus in arles,
kein ort der stille nicht.