auf dem rad fliegt die landschaft
dahin. der fluss schiebt die steine
vor sich her. dort und hier ein specht
bei der arbeit. fleissig bauen die sperlinge.
das kalte wasser lädt nicht ein. flussaufwärts
fester in die pedalen.
eingezwängt in ein künstliches bett bleibt
dem fluss keine luft zum atmen. gerne würde
er ein paar schleifen drehen. ab und an springt
eine bachforelle dem angler davon. für rast
bleibt keine zeit. der giersch spannt
seine wurzeln aus. erst als die beine
brennen, endet die fahrt. die vögel sind lange
noch nicht müde. das wasser fließt weiter
hinab.
Sehr schön geschrieben, wobei mir bei dem Giersch nicht ganz wohl unter der Haut war, weil er sich wirklich im ganzen Garten ausbreitet ohne Ende und keine Chance ihn zu besiegen! 😀
Liebe Grüße☀
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ja, der Herr Giersch ist auch bei mir zu Gast:)
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