in der weißen nacht

zwischen den rosenblüten im

garten den violinschlüssel

verschlungen, die hände wund

von der klaviatur, die dornen

das hemd längst zerrissen

sommersonnenwendschlaflosigkeit

vor den hellen nächten in den dunklen

keller geflohen, dem maler sind

die farben längst vertrocknet, wir

sangen die kaffeekantate auf der

schiefen gartenbank, das geplaudere

schreitet voran gegen die vögel

 

 

der kaffee ist schwarz

nicht stark genug kann er sein in der

weißen nacht, die küsse so zart

unter dem kirschenbaum

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