die postkarten werden nicht
verschickt, die gläser gern
weggeräumt, nach der autofahrt
schläft sie unter dem kopfkissen
aufgeschüttelt wird in der früh
zwischen hegel und genet findet
sich kein platz für eigene
gedanken, le sacre du printemps
das grausame opfer, im morgengrauen
keine zeit für aufwühlende
gedanken, van goghs sonnenblumen
feiern jeden sommer auferstehung
Hanns Dieter Hüsch – Ouvertüre. Des Winters Süße. ( https://www.youtube.com/watch?v=Smq-xWREwZE ) Auch schön! Zumindest sich hier jemand Zeit um aufwühlende Gedanken zu ermöglichen.
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Hüsch ist wunderbar:)
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Hier hat sich jemand Zeit genommen um mit minimalistischen Mitteln aufwühlende Gedanken zu ermöglichen. Le sacre du printemps wird zwar nur am Rande erwähnt, aber die Darstellung von Hüsch kam mir beim Lesen Deines Gedichts sofort in den Sinn. Du machst gute Texte. Danke auch für diesen!
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ich danke für den Hüsch, den ich als Niederrheiner zwar kenne, nicht aber dieses Stück…
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Rein akustisch gibt es wohl bessere Vorstellungen, doch gedanklich ist die Vorstellung Und sie bewegt mich doch in Köln ganz hervorragend.
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und noch mehr Dank fürs Lesen…:)
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Oh, ich freue mich oft über deine Gedanken.
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ich versuch mein bestes:))
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wirklich ein schöner Hinweis:)
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