Die Nächte brachten die ersten Fröste. Kahl schon waren die meisten Laubbäume. Tannenbäume warten längst in Startposition, um als Christbaum eine gute Figur zu machen. Die ersten Rathausplätze wurden schon beliefert. Der Nebel verbarg die Sonne hinter einem dunklen Grau. Bunte Farben wurden rar. Franz überkam fast die Sehnsucht nach einem Adventskranz. Dem Seehofer womöglich auch, schien doch plötzlich ein jeder fast unzufrieden mit ihm. Franz buk erst im Dezember Christstollen. Noch hatte er tapfer keine Dominosteine eingekauft. Doch er wusste: bald würde er schwach werden. Clementinen erzählten schon vom Nikolaus. Sommerfrüchte passé. Wenn es zu Weihnachten Gans geben sollte, müsste er eine rechtzeitig bestellen. Oder er fuhr mit Maria nach Italien. Geschenke könnte er sich auch langsam mal überlegen. Doch da war er immer ganz entspannt. In die Innenstadt würde er deswegen nur zur Not gehen. Es gab zum Glück viele andere Geschäfte. Radelte dann lieber nach Haidhausen. Da fand er immer etwas. Vielleicht würde es bald ja scheinen. Franz mochte den Schnee. Wenn er unberührt war, er die ersten Spuren ziehen konnte.