Allgemein
Huflattich
Durch die nebelverhangenden Wiese
Erläuft geschwind die Kuh den Huflattich
Träume hieltest du da noch für möglich
Die wilden Küsse er doch abwiese
Erloschen längst nach Mitternacht
Dein Glück vom irden Paradiese
Kalt nur noch das Herz und miese
Längst die Zweifel hervorgebracht
Die nächsten Tage vertrieben die Sorgen
Die Margeriten erstrahlten im zarten Weiß
Bauers Glück der erhöhte Milchpreis
Liebe war nicht für dich zu borgen
Triebst mit Lachen in den Stall das Vieh
Allein schautest in die ferne Sternengalaxie
Zum Welttag des Buches …

Frühling eben

Margeriten
Über dem Dorf lag heller Nachtschatten
Eifrig die Gefleckten zur Wiese laufen
Müde hingen auf alten Strohmatten
Harte Körner pickte der Hühnerhaufen
Fallende Sterne fegst du mit dem Besen
Mit Hand rührst du später Milch zu Butter
Nachrichten aus der Heimatzeitung gelesen
Die graue Hofkatze macht auf gute Mutter
Als könnten wir in diesem Sommer hoffen
Feuerroter Himmel, erst später dunkelt
Als hätten die Sternschnuppen dich getroffen
In der Nacht, dann er funkelt
Du machts keinen Lärm um das große Gewese
Als wären Kinder wir hüpfen
Platz für Obstler befindet sich in der Schädelhöhle
Um den See, Blumenbänder knüpfen
Die warmen Nächte konnten nur Glück bedeuten
Am Ende des Sommers wolltest du schreiben
Die Metamorphose gelingt nur durch häuten
Niemand wollte im Buchbaumgarten bleiben
Zurück kommt das Milchvieh über den Kamm
In diesem langen Sommer der Schlaf gefehlt
Vorbei an der Mutterkuh das Kälblein schlang
Küsse haben von der Liebe erzählt
Schloßspaziergang: Neersen
Kälte und Schnee bringt der Himmel

Osramsteg

Frohe Ostern!
Noch ist Platz im Regal
















