
Eine Rose ist eine Rose


das sternenzelt in
bewegung, der abendstern
längst aufgegangen
nicht schwer das gepäck der reisenden
die träume der liebenden
unendlich, mageriten
zieren die wiese
frühling kehrt wieder
zur nacht die vögel gesungen
das gepäck der reisenden nicht schwer
noch weit der weg
durch die dunkelheit
längst aufgegangen der abendstern
als jean ankam in arles, mit dem zug am bahnhof, er suchte seine zimmer auf, es war früher morgen, nebel lag über der stadt. er machte sich frisch, zog neue kleider an, legte sich kurz auf das bett, um dann in einem café ein frühstück einzunehmen, ein kleines, ortsübliches. Entlang lief die rhone, so schön roch sie nach dem meer, das noch nicht erreichte, erzählte geschichten voller sehnsucht. ins zentrum er ging, umrundete die arena, ein relikt der römer, amphitheater. kaufte eine karte für den abend. stierkampf in der arena. Keine gladiatoren. stiere. van gogh war schon lange nicht mehr hier. grosse ferias. aufregung in der kleinen stadt. hitze und aufregung. der abend kam schnell, er war froh unter den menschen zu sein, gefüllt die arena. auf weißen pferden die reiter ritten herein, die stiere bunt geschmückt. fern der einsamkeit freute er sich,
die fremden neben ihm freuten sich. gladiatoren waren keine da, van gogh schon lange nicht mehr hier gewesen. morgen wollte er zum meer. morgen.






Werther verrannt.
Der Paartherapeut
hätte reichlich Arbeit gehabt.
Verrannt.
Die Langsamkeit der Post
nervenaufreibend. Das Brot teilen
hatte ihn in den Bann gezogen.
Verrannt. Werther.
Der Leidenschaft sich
hingegeben.