Sie schauen, dem Meer entsprungen, Sommerferienspaß, die Familie. Wer macht das Foto? Wer ist hinter der Kamera? Is es ein Fremder? Ist es ein Mitglied der Familie? Sind alle drauf? Fehlt jemand. Lächeln, alle schön Lächeln. Spaghetti, alle sagen jetzt Spaghetti. JEtzt wackelt doch nicht so. Haltet still. Klick. Wartet, ich mach noch eins. Noch mal Spaghetti. Eins, zwei, drei. Richter malt dieses Foto, malt, seien sie am Meer, seien sie. Die Aufnahme fast verwackelt. Auslöschend das Gemälde all die anderen Fotos, auslöschend.
Gerhard Richter, Familie am Meer, 1964
Selbst wo das Foto objektiv „nichts geworden“ ist: die Situation bleibt im Gedächtnis haften, malte sich mit subjektiven Pinseln in die Erinnerung,
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