Brauchen? Brauchen? Wenig brauchst du, Friederike, wenig. Einen Baum. Ein Haus. Das ganze Haus? Für dich allein? Nein. Nur ein kleines Zimmer oben unterm Dach, eine Kammer, eine Kemenate, mit einem Bett und einen Tisch. Brauchen? Ein kleines Zimmer, um zu finden deine Worte, um zu finden deine Gedanken, um ab und an einen Purzelbaum zu schlagen, um zu träumen und zu schlafen. Ein Haus. Ein Baum. Einen Baum, um zu sehen, zu sehen, wie klein, wie groß du bist, wenn du ihn anschaust, den Baum, von unten nach oben und um zu wissen, wo der Himmel ist und die Träume, einen Baum brauchst du, zu wissen, wie klein ist dein Leben gemessen am Baum, gemessen. Brauchen? Brauchen, Friederike? Einen Baum, ein Haus, zu ruhen in seinem Schatten, zu sehen die Wörter beim Wachsen.
Friederike Mayröcker, was brauchst du
Bitte verzeihe
Friederike bitte korrigieren
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manche Schreibfehler sind schmerzhaft. Danke!
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Dank deinem Anstoß? Noch einmal leicht verändert, den Text.
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Fein geschrieben und mir wohl.
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Hallo Orange, ich mag Deine Art zu schreiben sehr gern. Lieben Gruß von der Beobachterin 🙂
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Tausend Dank:)
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Ich danke Dir für die schönen Texte. 🙂
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immer am Bemühen…
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Ich sehe mehr als Bemühen – ich sehe Gelingen. 🙂
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Gelingen…, ich bin noch unsicher über das Ziel dieses Blogs…
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Inwiefern unsicher, wenn ich fragen darf?
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ach unsicher, über was man schreiben soll, wie man schreiben soll, für wen man schreiben soll, wie oft man schreiben soll usw. und so fort…
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Verstehe. Machst Du doch schon prima, wie ich finde.
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Bemühen eben:)
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Ich mag Dein Konzept, so wie es jetzt ist, sehr gern.
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das ist gut. aber jedes Konzept wird überarbeitet, früher oder später, stößt an Grenzen…
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take your time. 🙂
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ja die Zeit…
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🙂
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ach die Ameisen…
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Haha! Jetzt hast Du mich zum Lachen gebracht. 🙂
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Lachen ist ja nicht das schlechteste
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Das stimmt. Ich lache sehr gern. 🙂
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Hat dies auf ©lz. rebloggt und kommentierte:
die gestirne das gras die blume den himmel
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Seit ich Mayröcker gelesen habe, fiel mir auf, dass du eine ganz ähnliche Art des Schreibens hast. 🙂
Beste Grüße,
Silbia
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es gibt schon Autor/innen, die einem besonders wichtig sind und Mayröcker ist da heilig…
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Oh, fein. Habe soeben die Trilogie beendet, cahier aus der Hand gelegt. 🙂
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fleurs liegt auf, neben, unter dem Bett. Nicht ausgelesen, ist noch was drin im Heft…
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🙂
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und ein Wort hab ich von dir ausgeliehen…
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nämlich?
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die Kemenate
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feines Wort, stimmt..:-)
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so entstehen Texte immer im Kontext und kommunizieren mit anderen Texten. Bewusst und unbewusst.
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Ja, lesen und schreiben gehören zusammen. Das ist Inspiraton der feinen Art…
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so soll es sein:)
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aus verlorenen Zeiten rufend…
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Mir gefallen deine Texte so wie sie sind.
Vielleicht wächst Dein Blog ja wie deine Texte….
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viel giessen und düngen…
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Ich finde Euer Gespräch hier sehr interessant, weil mir ähnliche Gedanken durch den Kopf gehen…. gegenseitige Inspiration….ob ich meinem blog ein Konzept gebe usw.
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Lesen kann anstiften, in Bewegung setzen
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Eben….es entsteht ein Netz…
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Fische fangen, kleine, große, Wörter fangen…
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Schmetterlinge die dem Netz entgehen ….
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oh Schmetterlinge…
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Wortfischnetzschmetterlinge….
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ein schönes Tier…
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Ich habe gerade beschlossen mich von meinen blog in Bezug auf Konzept überraschen zu lassen. 🙂
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Überraschungen sind etwas sehr lebendiges…
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🙂
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