Für die einen ist Blau eine Farbe. Für die anderen ein Zustand. Oder aber eine Nichttätigkeit. Der Lyriker sieht in Blau die Farbe der Blume und der Sehnsucht, der Fischer fährt aufs blaue Meer hinaus. Der Künstler malt Leinwände blau, der Pilot fliegt in den blauen Horizont. Der Blaumann ist schwer aus der Mode gekommen, blaue Hosen mehr denn je en vogue. Doch wer läge nicht gern unter einem blauen Himmel auf der Wiese und hörte den Vögeln zu? Mit blauer Tinte wurde so mancher Brief verfasst, manche Unterschrift geleistet. Doch Andersch ruft zur Empörung auf: Hilfe macht was, der Himmel ist blau! Welch Unverschämtheit! Die anderen ritten nur auf einem blauen Pferd. Oder spielen auf einem blauen Klavier. Komm, fahren wir ins Blaue!
Was für ein toller Text! :O
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Ja, zauberhaft!
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Dank.
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Erstaunlich, wie weit die Assoziationen zu einer Farbe reichen. So unbekümmert daherfabuliert. Wann kommt Orange?
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gute Frage… kommt Zeit… erst mal ins Blaue…
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Da war ich gestern, in Brandenburg. Ich muss sagen, das Blau ist schon fast besorgniserregend makellos. Vor allem, wenn unten ein kleiner Sandsturm tobt. Sand unter blauem Himmel- Sahara?
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es ist recht trocken und mit Wind geht schnell der Sand in die Luft…
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Wunderbar geschrieben 🙂
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ach…, Dankeschön:)
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Blau ist ein Lebensgefühl.
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so oder so…
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