Lyrik kann
zwischen den grauen Regentropfen
welche an der Scheibe des Zuges
entlanglaufen
laut gesungen
oder aber auch dem Nachbarn
nur wenn er es wünscht
leise ins Ohr geflüstert werden
ohne rot zu werden.
Es wäre auch möglich
einfach so, weil gut gelaunt
das frisch erdichtete Poem
nach sternenklarer Nacht
mit rauchiger Stimme
hinauszuplärren.
Gerne aber auch
mit einem Glas Wasser in der
Hand, vor dreißig
hochgebildeten Zuhörerinnen
vor sich hinzunuscheln.
Manchmal ist es aber auch
besser, der Leser schließt
seine Ohren und liest
das Gedicht.
Einfach so.
Aus Spaß.
Weil er es kann.
Lesen.
Strukturiert hilft lesen, auch atmen beim Lesen fällt leichter. Schöner Text!
LikeLike
Dank. Auch wenn ich nicht sicher bin, ob ich deine Anmerkung verstanden habe:)
LikeGefällt 1 Person
☺ ich beziehe mich auf die strophenähnliche Struktur, die dem Auge und den Gedanken halt gibt. Deine fließenden Texte lese ich oft ohne Luft zu holen in einem durch und bin am Schluss etwas atemlos.
LikeLike
ja, da gebe ich dir recht. Das Tempo ist bei den Texten, die keine äußere Struktur haben oft höher:) Aber Atemlosigkeit kann ja auch ihren Sinn haben…
LikeGefällt 1 Person
Fein :).
LikeLike
ich danke…:))
LikeGefällt 1 Person