Zwischen den Jahren

Zwischen dem Rauschen des Flusses, als liefe davon, die Zeit, als liefe davon, Welle um Welle und doch Atem holend die Welt, als würden Engel umherfliegen in der Nacht, zwischen den Jahren, Schritt um Schritt im feuchten Moos, Gestirne durchdringen das Geäst, vergessen das Vergangene, nicht wartend auf das Zukünftige, nur dem Jetztzeit verschrieben, reines Dasein, nur beschienen vom Mond, geküsst die Geliebte in seinem Schein.

7 Gedanken zu “Zwischen den Jahren

  1. Du umarmst diese eigenartige Zeit und hältst sie in deinen Worten, ganz erfasst.
    Wenn ich je erklären soll, was die Raunächte ausmacht, werde ich auf deinen Text zurückgreifen.

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