Die Nächte waren kalt in Berlin zwischen den Jahren. Alex hatte mit Weihnachten nicht viel am Hut gehabt. Mochte seine Familie nicht besonders. Traf lieber Freunde. Die Nächte waren lang in Berlin. Silvester noch weit. Wenn er sich mit Freunden traf, ging er oft zum Chinesen. Der Shanghai-Imbiss war um die Ecke. Die Speisekarte hing in bunten Bildern draußen an der Wand. Meist nahm er was mit Huhn oder Ente. Die Kosten hielten sich in Grenzen. Das Essen schmeckte anders als daheim und satt wurde er auch. Danach war noch genug Geld übrig für das eine oder andere Bier. Manchmal kam zu dem anderen Bier noch ein weiteres dazu. Wenn es kalt war, auch einen Schnaps. Und es war kalt zwischen den Jahren. Da konnte es nicht schaden, wenn sich die Kosten für das Essen in Grenzen hielten. Schließlich hatte er ja auch Durst. Alex war nicht immer glücklich mit seinem Leben, aber wenn er den Durst stillen konnte, dachte er weniger darüber nach. Gute Vorsätze hatte er keine fürs Neue Jahr. Warum hätte er auch welche haben sollen. Beim Chinesen gab es immer Platz. Warm war es auch. Darauf kam es an zwischen den Jahren. Er brauchte Wärme.
„zu meiner Zeit“ – also ca. 1963 – ging ich immer „zum Chinesen“ essen, ich glaub, am Kudamm, denn dort gab es eine gute heiße Gemüsesuppe für 1 Mark.
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damals ging ich noch nicht zum Chinesen, aber die Preise sind wohl günstig geblieben…:)
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Plosit und guten Lutsch! 🎉
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Lass es Dir schmecken, genieße das Bier …
komm gut nach 2018 und LG,
Hiltrud
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Liebender Alex
..meine Erfahrung ist
Über das Leben nachdenken bedeutet Ihm schon hinterher zu hinken
Heute fühle ich das Leben
Fühlt führt Es mich
Und mein Lebenshunger und Durst
Ist darin so reichlich gestillt
Das ich Beschenkter davon weitergeben kann
Weil Es mir allein zu viel
Grüße aus dem tiefschwarz weißblauem Bayern
dankend
Dir Joaquimvon Herzen
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