Verloren saß die Krähe im Apfelbaum, leer
das Beet zwischen den Schneeresten. Die
müden Hände des Bauern füttern die Hühner.
Der krumme Rücken erzählt von seiner
Arbeit. Der alte Fendt trägt die Rostspuren
seiner Jahre. Keine Sonne durchbricht die
Wolken. Die Kühe im Stall wollen auch noch
gefüttert werden. Langsam trottet der Hofhund
hinterher. Wenn der Milchwagen kommt, hat er
nicht viel mitzunehmen. Auf dem Herd steht
eine Fleischbrühe für den Abend. Seine schweren
Schuhe wird er im Flur abstellen.
Er freut sich schon auf die Eckbank.
Die Stärke der Bilder liegt in ihrer Einfachheit. Man muss nur die Hauptworte lesen – Krähe, Apfelbaum, Beet, Schneereste, Hände, Bauer, Hühner, … und schon ist ein Bild da. Das gefällt mir sehr.
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