Der Mann im Mond ist heute Nacht
heruntergefallen, leicht zerbeult sitzt
er im menschenleeren Park, Wollmütze
auf dem Kopf, zu seinen Füßen suchen
Krähen ihr Frühstück zusammen. Neben
ihm liegt eine leere Flasche Wodka. Kinder
holen beim Bäcker die Frühstückssemmeln.
Vereinzelt fährt ein Radfahrer vorbei. Der
weiße Himmel liegt tief über der Stadt.
Autos schlafen noch.
Hoffentlich findet er wieder zurück.
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🙂
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Ich finde nicht, dass er zurückfinden sollte. So bleibt ihm der erneute Absturz erspart.
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alles hat Vorteile…:)
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Dein Text gefällt mir sehr. Die Zeilen sind klasse verdichtet und regen zum Nachdenken an. Passt alles – toll!
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ich danke dir:)
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😉
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🙂
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