Der goldene Weg, er scheint in der Mitte zu liegen
mehr als nichts und doch nicht alles. zwischen Wollust und
nichts empfinden können, das rechte Maß eben,wie man so sagt
doch was wäre denn so schlimm daran, über die Stränge zu schlagen?
wäre dann die Liebe ein Exzess des Glücks? Die Mittelmäßigkeit scheint
schnell auf die Mäßigung zu folgen, obwohl Besonnenheit mitunter
von Vorteil sein kann.
Zwar ist „über die Stränge schlagen“ konträr zu „Mäßigung“, aber keine der beiden Formulierungen scheint mir recht zur Liebe zu passen. Ich würde eher sagen, Liebe ist erst einmal Unbedingtheit – was aber auf die Dauer keine Basis ist. Irgendwann liebt man nicht mehr unbedingt, sondern weil … Es gibt auch Leute, die behaupten, sie lieben, obwohl. Aber das ist Quatsch bzw. das „obwohl“ kommt immer erst nach dem „weil“ und kann es nie ersetzen.
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