Franz: Andrà tutto bene #20

Franz hatte nicht widerstehen können, im Supermarkt ein paar Blumen für den Balkon gekauft. Gelbe Stiefmütterchen. Was für ein Name. Die Blumen waren so unschuldig. So leuchtend gelb. Eigentlich ist das ja ein Veilchen. Freude für den Balkon konnte nicht schaden. Die Luft wurde langsam wärmer. Am Nachmittag hatte er auch länger mit Maria draußen verbracht. Geradelt, dann auf dem Balkon gesessen. Alt der Schatten kam, mit Jacke. Blau der Himmel. So wunderbar blau. Auch für die Küche hatte er Blumen mitgebracht. Tulpen. Rot. Nicht aus Amsterdam. Toilettenpapier hatte er links im Supermarkt liegen gelassen. Dafür hatte er seinen Lieblingsreis wieder erstehen können. Basmati. Für wenn Maria nicht hinschaute und er asiatisch kochte. Hefe gab es keine. Deutschland war kein Land der Dichter und Denker. Deutschland war ein Land der Jogger und Bäcker. Es gab schlechteres. Vielleicht würde er morgen Pizza machen, zusammen mit Maria. Oder Lasagne. Je nach Laune. Der Kühlschrank gut gefüllt. Merkel hat ihre Quarantäne beendet. Bis nach Ostern würde Deutschland stillstehen. Noch benahmen sich die meisten Menschen an der Isar vernünftig. Franz ging jetzt abends mit Maria oft noch spazieren. Auch wenn die Abende schnell kalt wurden. Frische Luft tat gut. Machte angenehm müde. Poi d’improvviso venivo dal vento rapito

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