Hoffnung

Den weißen Berg nicht gefunden
Verloren die Pfade, Kiefer an Kiefer
Der Wind hat sie längst gedrückt schiefer
Längst sinkt die Sonne. Abendstunden

schreien die Nacht herbei. Vertan
die Zeit, als würde hinfahren das Leben
Gähnend der Wald, ganz ohne Streben.
Längst suchst du nicht mehr den Enzian.

Nicht zu fassen der Sternenhimmel Glanz
Stern auf Stern herausgeputzt und doch
Einsamkeit fährt in die Glieder ganz.

Der müde Körper fällt in den tiefen Traum.
Auf den Schultern spürst du das schwere Joch.
Früher Morgen lässt dich hoffen kaum.

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