Leere

Entleert mit dem Fuß den blauen Wasserkrug.
Beendet längst hat die Glocke den Tag.
Schnell das Weite suchen fand der Mönch nicht klug.
Die Stille nicht einkehrte im Taubenschlag.

Himmel und Erde sind ein Geschenk für dich.
Der Tau des Himmels überzieht die Reben.
Das Sternenzelt bildet einen Klangteppich
eingeschenkt den roten Wein für das Leben

Leer steht die Karaffe vor dir auf dem Tisch
längst nicht mehr gekämpft gegen den Walfisch.
Daneben die beiden großen Gläser, leer.

Am Ende bleibt doch keine Leere zurück.
Die Blüten läuten mit ihrem Duft laut das Glück.
Welle um Welle laufen ins blaue Meer.

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