Herbst

Nicht die Kunst treibt den Bäumen das Herbstlaub rasch hinab
Golden liegen die Blätter verteilt auf den nassen
Wegen. Emsig die Studenten in den Kunstklassen
sitzen. Die Natur reißt die bunte Kunst rasch bergab.

Bemühungen verlaufen im Sand der Geschichte.
Fortgetrieben vom rauen Fluss der Fleiß der Dünen.
Die alten Götter spielen auf den großen Bühnen.
Der stolze Künstler dreht sich im eiskalten Lichte.

Sauber wäscht das dunkle Meer den zugemüllten Strand.
Falte auf Falte bildet sich die neue Landschaft.
Schwer der Kopf des Künstlers, müde liegt die alte Hand

zwischen den vielen Farben. Kahl die große Linde
in den Auen, die Laune am Abend wechselhaft.
Davon fliegen schnell die Kraniche durch die Winde.

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