
Aschermittwoch


Baudelaires Sterne nicht gefunden beim
Gang durch die Stadt, Wolken, nichts als
Wolken am Firmament, nicht geliebt diese
Wolken, nicht geliebt, wollt die Sterne
erblicken über den Straßen von Paris.
In der Dunkelheit verloren.







Die Sommer in Kajaani mochte Maija. Sie waren unendlich hell. Am liebsten war sie dann am Oulujärvi. Der See wurde schnell warm im Sommer. Nicht besonders tief. Gern schwamm sie dort ihre Runden. Mit dem Großvater war sie dort gern zum Angeln gewesen. Im Winter war der See lange zugefroren. Oft bis zum Mai. Es gab einige Insel auf dem See. Am schönsten fand sie die Manamansalo. Sand für die Füße. Im Sommer kamen viele Touristen. Kaija fing gerne die Barsche. Auf Hecht stand sie nicht so. Ihre Familie hatte ein altes Ruderboot. damit fuhr sie immer auf die Insel. Manchmal blieb sie über Nacht am Strand. Während der Woche arbeitete Maija in der Sägerei. Holz gab es hier überall. Holz war immer da. Auch ihr Haus war aus Holz. Früher hatte Maija bei Nokia gearbeitet. Da hatte sie in Helsinki gewohnt. Doch sie war froh, wieder in Kajaani zu sein. Hier war alles ruhiger. Der Winter länger. Der Sommer schöner. Am liebsten war sie am See. Wenn sie zur Insel ruderte, war sie glücklich.

Längst weitergezogen war Aphrodite, die Parkbank
ihr zu kalt geworden im Winter, der eisige Schnee
in die Glieder gefahren, vorbeirauschende Autos
hatten kaum Notiz genommen von ihrer Schönheit, dick
verpackt in ihrer alten Daunenjacke schien sie ein graues
Anlitz, geduscht hatte sie schon seit Tagen nicht mehr, Passanten
verzogen die Nase, irgendwann würde sie wieder nach
Hause gehen, sie würde ein warmes Bad nehmen
Paris würde schon noch kommen. irgendwann
