Die alten Eselspfade rauf in das Bergdorf,
mühsam in der Hitze des Tages. Das frühe
Aufstehen lohnt, die Steine liegen gern
im Weg des ungeübten Wanderers. Für Wochen
hier oben Quartier genommen, kein Handy-Empfang,
kein Wlan-Netz im Haus. Im Dorf stürzen schwarz
verhüllte Frauen auf uns zu und wollen
bestaunen, die Fremden, uns. Sie bieten
Hühner an, noch lebende, bestimmt sehr
schmackhaft, wenig fett, garantiert keine
Massentierhaltung. Kein Wort verstehen wir,
ohne Hühner freuen wir uns auf die Kühle des Hauses.
Wasser gibt es am Brunnen. Kalamata ist nicht
weit und doch, es scheint Jahrhunderte entfernt.
Esel sieht man auch, hin und wieder, beladen
mit dies und das. Eile hat kein Esel, hat
keiner hier. Die jungen Bewohner sind längst
in die Stadt gezogen, auf dem Berg ist
das Leben viel zu beschwerlich für sie.
Fremde werden kommen und das Dorf erneuern.
Noch stehen hier Ruinen herum. Doch der
Blick aufs Meer ist viel zu schön für Ruinen.
Jetzt habe ich Fernweh …
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oh je… da hilft nur verreisen…:)
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Zum Glück mache ich das ja noch. Zwei Kurztrips liegen noch vor mir, auf die ich mich beide sehr freue und dann in der zweiten Augusthälfte habe ich noch eine Woche Sylt vor mir. 🙂
Welches Land/Stadt beschreibt dein obiger Eintrag?
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Griechenland, im Süden, bei Kalamata… Urlaub muss sein, keine Frage…
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Ah, okay … Ja, Griechenland hat wahrlich schöne Ecken.
Ich kannte bisher nur „Traumpfade“, die waren dann allerdings in Australien. 😉
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ist ne andere ecke der Welt…
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Zweifellos.
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Ich liebe so alte Ruinen und haben immer etwas faszinierend geheimnisvolles an sich! Danke fürs mitnehmen! 🌞🌻
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ja Ruinen können spannend sein…:)
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