Er konnte sich nicht jeden Tag rasieren. Dafür fehlte ihm die Geduld. Ging am Wochenende. Samstags badete er immer. Mathias mochte Rituale. Regelmäßigkeit. Morgens und abends im Stall die Kühe melken. Tagein, tagaus. Jahrein, Jahraus. Seine Kühe liebten es auch. Er liebte die Gespräche in der Früh und am Abend. Frühstück und Abendbrot gab es danach. Winter wie Sommer. Sein Biervorrat wurde auch selten leer. Rechtzeitig gab es einen neuen Kasten. Holte ihn mit dem Fendt. Zur Brotzeit trank er immer ein Bier. Wenn Besuch kam, konnte es auch ein zweites werden. Aber nur dann. Kein Rausch. Kein Exzess. Der Wind trieb die Herbstblätter ins Haus. Rote und gelbe. Freute sich über den Besuch des Baumes in seinem Haus. Am Sonntag, vor der Kirch, telefonierte er mit seinen Kindern. Bei den Obstbäumen halfen die Nachbarn. Äpfel. Birnen. Alles konnte er nicht essen. Manches Obst blieb unter den Bäumen liegen. Doch gerne machte er Bratäpfel. Schob ein paar ins Rohr. Die Nachbarin machte dazu Vanillesoße. Sie aßen dann mit roten Köpfen.
… wundervolle Idylle …
Segen!
M.M.
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🙂
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die Bayern spielten , ich trank meinen Rotwein und freute mich über orangeblaue Bäume in meinem Haus!
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was es alles gibt…:)
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die Bayern spielen, ich trinke meinen Rotwein und freue mich über orangeblaue Bäume in meinem Haus!
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ich hoffe, der Wein war gut:))
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fast so gut wie die orangeblauen Bäume in meiner Wohnung ;o)
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bei orangeblauen Bäumen muss der Wein gut gewesen sein…:)
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und zwar bestens! Wirkt immer noch nach. Ob das nun am Wein lag oder an den orangeblauen Bäumen, vermag der Betrachter nicht mehr zu beurteilen. Grüße nach München!
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in der Erinnerung verwischt sich gern der Baum mit dem Wein…Grüße nach Berlin!
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