Franz: Andrà tutto bene #23

Es dauerte und würde dauern. Kurz fühlte sich als Held. Johnson wohl nicht mehr. Trump glaubte immer noch an sich und gab den Leuten seltsame Tipps. In New York wurde derweil gestorben. Fuhr neue Negativrekorde ein. Die Toten kommen in Kühlanhänger. Werden zwischengelagert. Zwischenbestattung der Toten in öffentlichen Parks werden auch angemacht. Für die führende Wirtschaftsmacht kein gutes Zeichen. Das Mitgefühl für die Sterbenden blieb oft aus. Besuche im Krankenhaus nicht möglich für Angehörige. Ein Abschied nehmen oft ausgeschlossen. Für den Sterbenden nicht, für den Lebenden nicht. Corona als schwächere Grippe? Darüber lachte in Italien schon lange keiner mehr. Franz war erstaunt, wie schnell die moderne Gesellschaft an ihre Grenzen kam. Er als Nachgeborner kannte den Krieg nicht. Nur aus dem Fernsehen. War aufgewachsen im Nachkriegsdeutschland. Im Westen. Alles gab es. Der kalte Krieg war für Franz nie die große Bedrohung gewesen. Kriegsdienst natürlich verweigert. Schweinegrippe? Vogelgrippe? Alles weit weg. In der Zeitung gelesen. Im Fernsehen Bilder gesehen. Natürlich. Angst deswegen? Sorgen? Maria ging immer mit Sorgen durch die Wohnung. Mit oder ohne Telefon. Auch wenn die Statistiken Hoffnung verkündeten. Chiudo gli occhi e penso a lei. Die Liebe blieb.

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