Franz: Andrà tutto bene #27

Karsamstag. Keine Osternachtsfeier würde es geben. Der Papst allein in seinem Dom. Bis auf ein paar Assistenten. Der Bischof genau so. Auch der Pfarrer vor Ort. Eigentlich unvorstellbar und doch war es so. Am Abend würde Maria skypen. Natürlich. Wie viele. Ostern ohne ihre Eltern hatte Maria noch nicht erlebt. Die Zahlen trösteten. Doch in Italien wurde die Ausgangssperre verlängert. Bis in den Mai. Es würde zwar Lockerungen geben. Aber es würde noch einmal eine schwere Zeit werden. Andre tute bene. Später würden sie sich alle wieder in den Arm nehmen. Später. In der Früh hatte Franz schnell noch das Nötigste eingekauft. Hatte sich beeilt. Das bestellte Fleisch abgeholt. Brot. Obst und Gemüse. Der Rest war da. Keinen Stress. Kein großes Menu. Es kamen ja keine Gäste. Doch es sollte schon was Gutes geben. Blau der Himmel. Blau. Franz und Maria radelten um die Wette. Die Energie musste raus. Den Nockherberg flogen sie zu zweit rauf. Immer wieder. Bis sie genug hatten. Wie die Kinder. E volavo, volavo felice più in alto del sole.

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