Franz: Andrà tutto bene #30

Kalt die Luft. Ungewohnt kalt. Mit Wollmütze aufs Rad in der Früh. Franz holte Semmel. Brot über die Feiertage ausgegangen. Nur Müsli wollte er nicht. Nach den warmen Tagen plötzlich ungewohnt. Die Buchhandlung des Vertrauens wollte im Laufe des Tages liefern. Die kleinen Geschäfte taten sich schwer gegen Amazon und Co. Es wäre gut für sie, wenn sie bald wieder öffnen könnten. Mittags liessen sie sich heute das Essen liefern.   Ein Besuch im Restaurant ging nicht, aber warum nicht einmal das Essen kommen lassen. Machten sie selten. Die Ministerpräsidenten würden bald tagen. Franz war schon gespannt ob der Beschlüsse. Von der Leopoldina hatte er irgendwie mehr erhofft. Eine neue Brauerei sollte in München aufmachen. Gar nicht weit von ihm entfernt. Warum nicht. Bestimmt besser als die großen Brauereien. Deren Bier trank ja eh kein Münchener mehr freiwillig. Franz hatte am Vormittag ein paar Zeilen aufs Papier gebracht. Nicht viel. Doch auch nicht wenig. Fast zufrieden. Am Nachmittag ging er mit Maria durch die Stadt. Ruhig. Nicht leer. Angenehm fast. Nach Haidhausen. Obst gekauft. Wieder zurück. An geschlossenen Geschäften vorbei. Wolken hatten sich aufgetürmt.

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