Franz: Andrà tutto bene #35

Die Wiesn würd nix werden. Aber abgesagt war sie immer noch nicht. Franz war deswegen nicht wirklich betrübt. Aber in seinen Biergarten würde er gern gehen dürfen. Er war mit ihm groß geworden. Mit Großvater gern hingegangen und später mit Freunden. Auch Maria liebte diesen Biergarten. In einer lauen Sommernacht fühlte sie sich dort wie in Italien. Wunderbar der Schatten der Kastanien. Am Sonntag waren Franz und Maria weiter rausgefahren. Die Fahrräder auf dem Dach mitgenommen. Sonst fuhren sie gern mit dem Zug raus. Doch dies wollten sie nicht. Den Menschen nicht zu nah kommen. Merkel führte sicher durch die Krise, Trump stolperte wie ein irrer Derwisch durchs Land. Sonderbare Stimmung in Amerika. Am Himmel große Ruhe. Nur selten ein Flieger am Horizont. Die Landpartie mit dem Rad war entspannt gewesen. Keine Höchstleistung. Keine große Highlights. Kein Tegernsee. Kein Schliersee. Auch kein Chiemsee. Obwohl sie ihn so liebten. So weit waren sie nicht gefahren. Um Dorfen herum  waren sie unterwegs gewesen. Frische Luft. Ortsveränderung. Den Vögeln beim Singen zugehört. Hin und wieder kalter Wind im Schatten der Bäume. Später Spargelrisotto. Ging schnell. Machte glücklich.

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