Franz: Andrà tutto bene #47

Mairegen. Treibt das Grün. Die große Buche hat ein zartes Grün bekommen. Die Wiesen werden wieder Wiesen. Der Liguster macht große Sprünge. Franz hatte nicht in den Mai getanzt. Auch keinen Maibaum gesetzt. Demonstrationen der Arbeit aus der Mode gekommen. Nicht erst seit Corona. Hexen hatte Franz keine am Himmel gesehen. Die Freinacht war ausgefallen. Die Nachbarn freuten sich, dass ihre Autos nicht verziert worden waren. Walburga ganz gemütlich daheim geblieben. Franz hatte sich mit Maria einen Film angeschaut. Man war ja vernetzt. Trotz Regen durch die frische Luft geradelt. Bis die Luft herausgegangen ist. Flickzeug daheim. Rad schieben ist mal ganz schön. Unsäglich fand Franz die Diskussionen über Gesundheit, Tod und Geld. Palmer ein ziemlicher Idiot. Aber es gab da auch andere.  In der SZ gab es gerade einen historischen Liveblog zum Ende des Zweiten Weltkrieges. Manches ist schwer zu verstehen. Auch nach 75 Jahren. Es gab wirklich auch andere Thema in der Zeitung. Nicht nur Corona. Bevor die reichen Fußballer wieder spielten, könnten ja die Leichtathleten den Speer werfen oder weit springen. Aber davon redete keiner. Franz kam mit seinem Geld zurecht. Auch ohne Job in der Bar. Ohne Musik zu machen. Doch es war schon weniger geworden. Musste mal wieder einen Text verkaufen. Maria hatte ein paar Bilder verkauft. So kamen sie über die Runden. Wie schön doch alles grün war. Franz liebte den Mai.

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