Franz: Andrà tutto bene #46

Regen. Regentag. Wie gut. Und doch nicht so toll. Die Isar hatte jetzt reichlich Wasser. Keine Party am Ufer. Weniger los in der Stadt. Nur Lebenmittelgeschäfte waren voll. Kein Tanz in den Mai. Keine Hexen auf dem Blocksberg. Versammlungsverbot auch für sie. Der Deutschen ihr liebster Sommerurlaub war in Gefahr. Auch Franz dachte manchmal an die Ferne. Zumindest an Italien. Weiter gingen seine Gedanken meist nicht. Süditalien würde schon mal gerne wieder. Ein wenig wie Goethe. Erstarren vor der Kunst der Griechen. Bald würde es wieder Gottesdienste geben. Aber Singen war nicht so angesagt. Dabei war dies doch das schönste am Gottesdienst. Aus voller Brust mitsingen. Ob richtig oder nicht. Gerne würde Franz mit Maria auf einen Kaffee schnell zum Italiener. Ach. Im Stehen an der Bar. Schwarz. Ohne Milch.  Ein kurzes Gespräch mit dem Barista. Über Fußball. Übers Wetter. Übers beste Eis der Stadt. Regen in der Stadt. Radeln ging der Franz trotzdem. Zwischen den Schauern. Bayern machte sich ein wenig locker. Das eine und andere Buch hatte der Franz schon im Auge.

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