Franz: Andrà tutto bene #49

Kalt der Morgen. Als klopften die Eisheiligen an die Tür. Vorzeitig. Noch war nicht Zeit für Bonifatius und seine Freunde. Kühl der Weg zum Bäcker. Den Reisverschluss hochgezogen zum Hals. So weit war der Weg ja auch nicht für den Franz. Sonntagssemmel sind ein angenehmer Luxus. Die Deutschen müssen wohl in Zukunft wieder alles selber machen. Spargel stechen, Schweine schlachten. So schlimm fand der Franz dies nicht. Vielleicht gäbe es dann wieder kleinere Betriebe. Warum braucht ein Bauer auch 70 Spargelstecher. Für ein Schwein zu schlachten reicht ein Metzger aus. Doch Haus- und Hofschlachtungen gab es fast nicht mehr. Wie wird das Land nach der Krise aussehen? Anders sicher. Anders. Doch wie war schwierig zu sagen. Was würde aus dem Handschlag? Würde er wiederkommen? Oder für immer verschwinden? Aids hatte auch viel verändert. Franz dachte gern an die Zukunft. Maria auch. Durchaus voller Hoffnung. Doch wie diese Zukunft aussehen würde? Sie rätselten. Vielleicht sollten sie Wetten abschließen. Franz hätte schon ein paar Wünsche. Wäre dies schon eine Utopie? Eine Welt ohne Schlachthof wäre doch schon eine andere Welt.

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