Franz: Andrà tutto bene #50

Schnell ist gar nichts. Geduld nicht unbedingt Franz seine Stärke. Es half nichts. Die Isar fließt. Das Leben fließt. Der Wonnemonat Mai färbt die Bäume grün. Kastanien bilden ihre Blüten. Buchen zeigen ihre zartes Grün. Wolken am Firmament. Später erst Regen. Unbeschadet konnte Franz durch die Stadt radeln. Den Nockherberg runter. Über die Isar. Rein in die nächste Buchhandlung. Durch die Maske das Paper riechen. Ging auch schon mal besser. Der Föderalismus feierte sich selbst. Ministerpräsidenten machten sich  locker. Hertas Fußballer feiern sich selber und graben ihr eigenes Grab. Schlechte Vorbilder, die Millionäre. Franz würde schon gerne Sport im Fernsehen sehen. Weitsprung z.B. oder Kugelstoßen. Beim Friseur war Franz nicht gewesen. Aber Maria wollte einen Termin ausmachen. Halb aus Freude, halb aus Notwendigkeit. Mühsam liefen die Geschäfte wieder an. Die Lust auf den Besuch stellte sich nicht sich nicht so ganz ein. Der Alltag war noch nicht da. Für die Italiener ist Corona ein großes Trauma. Die Bilder aus den Kliniken vom Norden haben sich eingebrannt in das Gedächtnis des Landes. Geduldig harren sie aus, die Italiener. Erste Strände würden wieder aufmachen. Man durfte jetzt wieder Spazierengehen. Die Deutschen hatten Glück gehabt, fand der Franz. Bis jetzt. Und machten auf Ungeduld. Franz wollte lieber einen Kuchen backen. Apfelnudeln. Äpfel hatte er noch genug. Frisch Hefe gab es jetzt wieder überall. Wenn die Deutschen wieder Klamotten kaufen konnten, hatten sie wohl keine Zeit mehr fürs Backen.

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