Franz: Andrà tutto bene ’63

Sonntagsonne. Bergwetter. Franz und Maria war früh los. Autobahn noch frei. Bahn fuhren sie gerade eher nicht. Ab Sachrang rauf. Franz war schon immer gern im Chiemgau gewesen. Schon mit seinem Großvater. Franz liebte die Wiesen und die Kühe. Noch gab es welche zu sehen. Hier durften noch einige auf die Weide und auf die Alm. Franz roch gern die Wiesen. Und auch die Kuhställe. Städter eben. Auf Landflucht. Das Wandern auf die Berge brachte angenehme Abwechslung vom Schreibtisch. Die Muskeln zu spüren tat dem Franz gut. Auch Maria hatte die Berge gern. War früher auch in der Toskana gerne gewandert. Nicht im Hochsommer. Da war es dann doch meist zu heiß. Oder aber sie war früh aufgestanden. Vor dem Mittag musste man dann eben wieder zurück sein. Wenn alles gut ging, würde sie bald zu ihren Eltern fahren. Alle hatten Geduld. Doch es wurde auch Zeit. Die Zeiten wurden normaler. Morgen würden Franz und Maria draußen eine Kaffee trinken. Wenn es Platz geben würde. Sonst ein andermal. Der Ball auf den Fußballplätzen war gerollt. Fast alles wie immer. Außer die Zuschauer. Bayern hatte gewonnen. Dortmund schön gespielt und auch gewonnen. Die AfD sorgte für Unterhaltung. Die Demonstranten machten Sorgen. In der Früh war die Luft kühl gewesen. Frische Mailuft. Am Nachmittag konnten sich Franz und Maria auf der Wiese sonnen.

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