Franz: Andrà tutto bene #64

Franz las gerne das SZ-Magazin. Er las gerne die Gedichte von Michael Krüger. Immer mit einem sentimentalen Blick. Für viele war Corona ein Klacks. Doch nicht für alle. Franz hatte den Verleger und Autor immer wieder in München gesehen. Krüger war ja auch nicht zu übersehen gewesen. Er füllt den Raum. Au angenehme Art und Weise. Die Sonne hatte stark gewärmt nach kühlem Beginn des Tages. Franz war mit Maria zum Kaffeetrinken gegangen. Am Nachmittag. Erst der Schreibtisch. Dann das Vergnügen. Vor dem Café gab es wenig freie Plätze. Franz hatte aber vorher angerufen. Der erste Tag, an dem man Restaurants etc. draußen offen hatten. Später tranken Franz und Maria einen Spritz. Konnte nicht schaden bei dem Wetter. Leichtigkeit legte sich über sie. Ein Hauch von Urlaub. Die Ferienländer machten Pläne für ihre Touristen. Sie wollten Geld verdienen. Merkel und Marcon wollten für Europa viel Geld ausgeben. Das Machtspiel in der AfD hatte noch keinen Sieger. Auch der Verlierer stand noch nicht fest. Ob die Demokratie gewinnen würde? Wusste Franz auch nicht. Die Luft um Höcke wurde dünner. Seine Sprache radikaler. Die Biergärten hatten wieder offen. Franz würde ein andermal gehen. Der Nockherberg war ja um die Ecke. Man musste ein Formular ausfüllen, um ein Bier zu trinken. Heute trank er auf dem Balkon einen Rotwein. Die Luft war noch warm am Abend. Maske trug er keine. Maria auch nicht.

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