Franz: Andrà tutto bene #66

Sowieso und irgendwie. Fast hätte Franz die Sendung verpasst. Eigentlich ein gutes Zeichen. Doch er mochte die Serie. Die Corona-Zahlen in Deutschland entspannten sich, in der USA waren bald 100.000 Menschen gestorben. Davon ausgehend, dass in den Vereinigten Staaten ungefähr viermal so viel Menschen leben wie in Deutschland, eine erschreckend schlechte Quote. Manchmal träumte Franz von der Welt nach Corona. Da würden die Bauern ihren Spargel selber stechen und die Schweine auf dem Hof schlachten. Metzger würden auch wieder selber schlachten. Die meisten würden Rad fahren. In den U-Bahnen wäre Platz und der Mittlere Ring wäre frei von Staus. Die meisten Leute würden oft von zuhause aus arbeiten und das Leben mehr geniessen. Neuer hatte seinen Vertrag verlängert. War auch irgendwie größenwahnsinnig. Hatte einen Vertrag gewollt bis 39. Für Fußballer ein Großvateralter. So war die Welt. Vielleicht würde auch der Profifußball anders werden. Franz hatte manchmal Träume. Xavier Naidoo ist nur noch abgefahren. Eher kühl war der Tag gewesen. Durchwachsen. Doch kein Regen. Den Tag in der Bibliothek gewesen. Stille Arbeitsatmosphäre. Zufrieden mit dem Ertrag gewesen. Später noch für Himmelfahrt eingekauft. Er wollte mit Maria in die Berge. Sie riefen wieder.

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