Ödes Land

Wüsten nicht bewohnbar, karg die Hügel.
Traumschlösser in den Sand geschrieben
auf der Suche nach der Oase blieben
umkreist der hungrige Geier mit großem Flügel

Als wär Dantes Hölle dir auf Erden erschienen.
Nicht verkleidet als Paradies, auch nicht als
Fegefeuer wiederzuerkennen, gegebenenfalls
auf Erden als Jenseits, ohne Seraphienen

Der tote Wald glotz über die braunen Steppen.
Haus an Haus gähnt in der schwarzen Finsternis
und bleibt nur die Seele dir dahinzuschleppen.

Gottlos erscheint die aufgeschäumte See
Sturm um Sturm umtost, fest der Schakal biss
geschmolzen längst der alte Schnee.

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