Konsequenzen

Dahin floss das Leben in großen Zügen, über
den Weinkeller wurde kein Wort verloren. Aber
Neid sollte keine Rolle spielen. Der Durchhänger
kam beim Fasten, der Mönch ertragen deinen Ärger

musste. Vergeltungen waren nicht vorgesehen.
Die Liebe wurde angestrebt, Ruhm vergeht immer
viel zu schnell, vor dich stapeln sich heilige Trümmer.
Nichtigkeiten vergehen, die Hoffnung bleibt bestehn.

Staub wird, der Wind verweht schnell die Reste des Körpers.
Donnernde Wolken ziehen über die hohe Stirn,
im Labyrinth konntest du dich stets heillos verirrn.

Asche zu Asche, die Münder küssen sich öfters,
warme Lippen wandern über deine Sommerhaut.
Auf den Feldern Wiesenblumen lächelten vertraut.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s