Schmiss Kopernikus die Erde aus die Mitte
und schon drehte sie sich klaglos um die Sonn
Jahrein, Jahraus nun dreht sie ihre Kreise
Kopernikus zur Freud, als Trost nun dreht
der Mond sich nun um die Erd
Schmiss Kopernikus die Erde aus die Mitte
und schon drehte sie sich klaglos um die Sonn
Jahrein, Jahraus nun dreht sie ihre Kreise
Kopernikus zur Freud, als Trost nun dreht
der Mond sich nun um die Erd
Meister geworden war Vaasa schon lange nicht mehr. Zumindest nicht im Fußball. Und bei anderen Sportarten kannte sich Pekka kaum aus. Pekka liebte das Wasser. er liebte die Ostsee. Täglich fuhr er die Fähre von Vaasa nach Umea. Hin und zurück. Rund viereinhalb Stunden dauerte die Fahrt. Je nach Wetter. Entweder fuhr er in der Früh los oder in der Nacht. Die Überfahrt war nicht billig, aber viel schneller als über Land mit dem Auto. So musste sich Pekka um seine Arbeit keine Sorgen machen. Die Fähre wurde oft benutzt. Viele Autos waren meist an Bord. Manchmal fuhr er auch andere Routen. Doch am liebsten nach Schweden. Dies waren angenehme Tage. Im Winter war die Fähre oft leer. Wenn er nach der Arbeit wieder Boden unter den Füßen hatte, aß Pekka gerne Fisch. Oder Suppe. Im Sommer Kesäkeitto. Die mochte er am liebsten. Die hatte seine Großmutter oft gekocht. Seine Großmutter hatte einen Gemüsegarten, in dem alles wuchs, was sie für die Suppe brauchte. Erbsen, Spinat, Möhren, Bohnen, Blumenkohl, Kartoffeln, Radieschen. Und vieles mehr. Pekka hatte seine Großmutter gern gehabt. An ihr Essen konnte er sich gut erinnern. Besonders an die Gemüsesuppe. Die kochte niemand besser. Seine Frau konnte auch gut kochen, doch die Kesäkeitto seiner Großmutter war nicht zu überbieten. Meister geworden war Vaasa schon lange nicht mehr.
Puidgemont konnte die Sonne wieder geniessen. Warum hätten die Richter ihn auch festsetzen sollen? Für Franz war dies nachvollziehbar. Der deutsche Gesundheitsminister hatte sich im Amt verirrt. Kann passieren. Ist aber kein Zufall. Auf die CSU war Verlass. Die holte nach rechts aus. Die Wähler wollen wohl dort abgeholt werden. Denkt Seehofer. Zu grünen fing die Natur an. Blätterspitzen wurden in Position gebracht. Der Isar entlang konnte Franz nicht genug davon bekommen. Auch andere waren froh über die neuen Farben der Natur. Den Grill hatte Franz daheim noch nicht angeworfen. Noch waren die Nächte kühl. Doch bald würde dies sich sicher ändern.
Den Spatzen den Samen zum Fraß
vorgeworfen, die Lücken zu schließen
auf der Wiese, die Löcher, welche die
Wühlmaus hineingebohrt hat auf dem
Weg aus dem Bau. Ein köstliches Abendmahl
für die hungrigen Vögel, herbeigeflogen sie
kommen aus der Hecke, zwischen den
Brombeeren und dem Hollerbusch.
Die Spatzen werden bald schlafen gehen.
Unter der Lupe das dünne Eis längst
gebrochen, die Kühe streben auf die
Weide, gelbe Narzissenwiesen läuten im
Morgengrauen, gelbe Radfahrer im Nacken
der Metzger hat längst seine Messer geschärft
verschwommen die Grenzlinien am Horizont
wir gehen über den grauen Fluss, mühsam holt
der Specht sich sein Frühstück
Die Kittelschürze ist akkurat gebügelt, ihre
müden Hände streichen langsam über den
Küchentisch, manchmal geht sie über den Hof
und schaut verloren in den Stall, der Mann
schon vor Jahren gestorben, der Jungbauer
hat den Hof längst aufgegeben, hat ein wenig
Land verkauft, der Bulldog steht geputzt im
Schuppen, die Knie wollen bei ihr nicht mehr so
vom vielen Arbeiten, manchmal kocht sie sich
noch was, wenn Besuch kommt, macht sie Kaffee
früher gab es bei ihr immer einen Kuchen, meist
erzählt sie alten Geschichten, das kann sie noch
ganz gut, an schlechten Tagen verwechselt sie den
Kühlschrank mit dem Ofen und wundert sich
gestorben wird daheim
Die Kreuze waren längst abgeräumt, Kraniche
zogen Richtung Norden, kurz vor Mitternacht
brannte das Feuer, versperrt blieben die Holzwege
dem Wanderer, auf der Suche nach der Wahrheit
rastlos umher, nicht lesbar die Schrift an den
Bäumen, das Klappern der Schnäbel hallt über
dem See, Hermes grüßt von weitem, die Sümpfe
der Ebene längst trockengelegt
Die Bäuche waren gefüllt nach den Festtagen. Wenig Zeit für Runden mit dem Rad. Doch ein wenig hatten Franz und Maria die umliegenden Hügel von Florenz erobert. Dem Arno heraufgefahren. Die Familie von Maria wollte aber nicht darben. Wenn schon Besuch, dann gutes Essen. Ostern ist dafür da. Natürlich hatte es Lamm gegeben. Die Taube durfte auch nicht fehlen. Sie fehlte nie. Ostermontag war der Picknicktag. Mit Freunden von Maria. Im Freien die Zeit Zeit sein lassen. Die Ohren waren voller Worte. Dabei kam Pfingsten erst. Erst im Flieger nach München kehrte Ruhe ein.
Der Fuchs, der listige, voll Angst in der Hose
als traf den Löwen, verriet seinen Freund,
den Esel. Feige, nicht kämpfend liefert er seinen
Freund dem Löwen aus. Doch Verrat ist Verrat
und Falschheit nicht gefällt, in Stücke riss der König
der Tiere den Fuchs. Geschmeckt hat es wohl dem Löwen.
Der Flug verlief ohne Probleme. Der Flughafen hatte eine angenehme Größe. Maria und Franz waren auf Familienbesuch. Marias Bruder hatte sie abgeholt. Fern von Politik ein paar ruhige Tage. Sie würden viel über das Essen sprechen. Gestern hatten sie sich Babettes Fest angeschaut. Als Einstimmung. Gespräche und Essen. Ein wenig durch die Stadt laufen. Dem Arno zuschauen. Hin und wieder einen Kaffee trinken. In Florenz musste man sich keine Sorgen machen. Zu Essen würde es genug geben. Ein paar kleine Geschenke wollten sie noch kaufen. Dafür war am Samstag Zeit. Nicht über Seehofer nachdenken. Ein paar Tage ohne Politik.