Sommerastern

Trieb der Sommertag dir entgegen
laue Winde dringen an deine Ohren.
In der Augustsonne hast du nicht gefroren.
Ewiger Sommer? Du träumst von Regen.

Barfuß auf brennendem Asphalt läufst
du durch die aufgeheizte Stadt, nach
Schatten springend, Sommerastern , ach.
Das Küchenfenster am Morgen seufzt.

Löwenkrallen liegen auf dem samtenen
Sofa, Welle auf Welle teilst du den See
du isst von den roten Beeren, feilgebotenen.

Bisse auf Küsse, zu schnell wird der
Sommer enden, noch hilft Pfirsichtee.
Der August geht zurück ins Meer.

3 Antworten auf „Sommerastern“

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